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Aktuelles: Rundbrief zum Jahresanfang 2017

Liebe Spenderin, lieber Spender

Das vergangene Jahr war erneut ereignisreich und von Unsicherheiten geprägt. Das grosse Fragezeichen war das Projekt des Neubaus der Eisenbahnlinie quer durch Kibera, der alle Beteiligten sehr verunsichert hat. Fast alles schien möglich: dass Stara von seinem Grund und Boden verdrängt würde, dass es verschoben würde, aber auch, dass die Schule Platz finden müsse in neuen, von der Eisenbahngesellschaft gebauten Strukturen. Aber wie das dann wieder aussehen sollte, war ebenfalls fraglich.

Unser Präsident Roger Cottier ist im November 2016 wieder einige Tage in Kibera gewesen und hat mit möglichst vielen Beteiligten gesprochen. Es ist mittlerweile klar, dass die Eisenbahngesellschaft eine neue Linienführung für die Hauptstrecke baut, und dass die Strecke durch Kibera damit an Gewicht verliert gegenüber einer Streckenführung direkt durch den Nationalpark. Obgleich auch in Kibera ein Neubauprojekt der Bahn ausgeführt wird, mehr im Sinne einer S-Bahn. Es scheint uns und unseren Freunden in Kibera beinahe als gesichert, dass Stara am bisherigen Ort bleiben kann. Weiterhin sieht es aber so aus, dass Stara in Bauten der Eisenbahngesellschaft Platz finden wird. Wir hatten für diesen Fall zusammen mit unseren afrikanischen Partnern ein Projekt erarbeitet, mit möglichst viel Fläche für die Schule. Zum vollständigen Text: dezember-2016-final

 

Aus dem Leben des Träger- und Unterstützungsvereins Schweiz

Video: Besuch des Vorstandsmitglieds Philipp Cottier und seiner Tochter in Nairobi, Februar 2016

Containeranschrift

Botschafter Ralf Heckner

Bild oben: Containerinschrift auf dem Areal von Stara, ein gemaltes Dankeschön an die Schweiz

 

 

Bild links: Besuch des Schweizer Botschafters Ralf Heckner in Stara, Januar 2016

 

 

 

Unsere Grundsätze

Der Schweizer Trägerverein will das Schutz- und Schulzentrum Stara im Slum von Kibera uneigennützig unterstützen. Das heisst vor allem, dass die Verantwortlichen in Kibera selber bestimmen, welchen Kurs ihr Boot nimmt. Wir versuchen nur, ihnen zur Erfüllung der Bedürfnisse zu helfen, die sie äussern. Durch regelmässige Zuwendungen an den täglichen Bedarf und wenn gewünscht durch praktische Hilfe etwa beim Bau neuer Schulräume.

Kein Franken wird vom Schweizer Trägerverein für Verwaltungskosten zurückbehalten; wir arbeiten gratis, weil wir an die Chancengleichheit der Menschen glauben. Zudem sind wir überzeugt, dass kluge Projekte, die von den Ansässigen selbst getragen werden, Türen in eine bessere Zukunft für alle öffnen.

Im Vorstand des Schweizer Trägervereins wirken Personen verschiedener weltanschaulicher Orientierung, mit einem kulturellen Interesse an den Entwicklungen in Afrika und in der Welt, ohne Geschäftsinteressen in Kibera, ohne gemeinschaftliche Bindung an eine politische oder religiöse Gruppe. Der Trägerverein Stara ist als gemeinnützige Organisation anerkannt und 2010 von der Finanzdirektion des Freiburger Regierungsrates von Erbschafts- und Schenkungssteuern befreit worden.

 

Trägerverein Vorstand:

Roger Cottier
Dipl. Arch. ETHZ SIA
Architekturbüro in Freiburg
Präsident des Tägervereins

Willi Wottreng
Publizist in Zürich
Vorstandsmitglied

Dr. Philipp Cottier
Philanthrop und Finanzinvestor in Zürich
Vorstandsmitglied

Michael Cottier
Diplomat und Menschenrechtsjurist in Bern.
Vorstandsmitglied

Gründer:
Dr. iur. Marius Cottier
Gründer, ehemaliger Präsident des Trägervereins
Alt-Staatsrat des Kanton Freiburg
Ehem. Präsident der Raiffeisenbanken der Schweiz

 

Roger Essensausteilen

Der Präsident des Schweizer Trägervereins Roger Cottier bei einem Ritual, das alle Ehrengäste zu absolvieren haben: beim Austeilen von Essen, 2016